Wir halten Sie inform

An dieser Stelle tragen wir regelmäßig wichtige
und interessante Neuigkeiten rund ums ARK und
die Ambulante Rehabilitation für Sie zusammen.

         
Aus der Rheinzeitung vom 21. März 2012

Im Netzwerk Erwerbsfähigkeit erhalten.

Prävention Trend geht zur ambulanten Betreuung
- Kassen und Firmen ziehen mit
 


Von unserem Redakteur Reinhard Kallenbach Koblenz.

Der Gesundheitssektor ist ein Markenzeichen der ganzen Region Mittelrhein und damit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Vor allem in Koblenz hat die Medizin die Strukturen in den vergangenen Jahren nachhaltig verändert. Zu den fünf großen Krankenhäusern der Stadt gesellen sich zahlreiche Einrichtungen für ambulante Therapie und Rehabilitation. Und auch die Prävention spielt in den neuen Zentren eine entscheidende Rolle. Ernsthaften Erkrankungen vorbeugen helfen: Das ist auch ein Anliegen der Arbeitgeber am Mittelrhein. Gemeinsam mit Kassen und Rentenversicherungsträgern bieten sie entsprechende Programme an. Es kommt auch nicht von ungefähr, dass die Initiative Region Mittelrhein das Thema Prävention zum Hauptthema gemacht und sogar einen Preis ausgelobt hat (die RZ berichtete).

Alle Beteiligten vereint eine Einsicht: Schon allein volkswirtschaftlich betrachtet ist es unsinnig, wenn sich Frauen und Männer im wahrsten Sinne des Wortes krank arbeiten. Vor allem für Schichtarbeiter sind die Belastungen enorm. Aber auch in normalen Bürojobs kann der Stress krank machen – vor allem dann, wenn auch noch Mobbing im Spiel ist. Es müssen aber nicht immer nur der Arbeitgeber oder die Kollegen sein, die das Fass zum Überlaufen bringen. So sind Rückenleiden „Klassiker“, die oft auf Bewegungsmangel und Fehlbelastungen zurückzuführen sind. „Rund zwei Drittel unserer Patienten sind Rückenpatienten“, bestätigt auch Dirk Scheer. Der Geschäftsführer des seit 1993 bestehenden ARK (Ambulantes Rehazentrum Koblenz), weist aber auch auf andere Krankheiten infolge beruflicher Überlastung hin.

Er beteiligt sich deshalb am Präventionsprojekte „Kompas“, in dem er eng mit der AOK, der Deutschen Rentenversicherung und Aleris in Koblenz zusammenarbeitet. Nach einem Kurzaufenthalt in der Klinik Bad Münster am Stein, wo Teilnehmer rundum beraten werden, geht es dann weiter zur ambulanten Behandlung nach Koblenz, damit das Trainierte auch in Fleisch und Blut übergeht.
Nach eigenen Angaben gehört das Rehazentrum Komblenz mit seinen rund 80 Mitarbeitern bundesweit zu den größten seiner Art.
Es betreut übrigens auch den Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz.
Rund 2500 Behandlungen werden wöchentlich in der Pastor-Klein-Straße durchgeführt.

Sehr oft stellt sich heraus, dass es für Beschwerden mehrere Ursachen gibt, die bis zu Fehlstellungen im Kiefer reichen. Deshalb arbeiten unter Leitung der Orthopäden Dr. Rainer Simon und Peter Schulien Physiotherapeuten, Ernährungsberater, Psychologen und Pädagogen zusammen.

Vorteil für den Patienten: Er wird -zum Beispiel nach einem schweren Bandscheibenvorfall-
in der Reha-Phase zwar bis zu sechs Stunden täglich im Zentrum behandelt, kann aber in seiner gewohnten Umgebung bleiben. Vorteil für die Kassen:
Dieser Weg ist in der Regel günstiger als die stationäre Rehabilitation.
Das Ziel bleibt das gleiche: Die Erhaltung der Erwerbsfähigkeit.

„Dafür gibt es uns“, bringt es Dirk Scheer für die ganze Branche auf den Punkt.
Wie groß der Handlungsbedarf ist, zeigt eine Studie der Helmholtz Gesellschaft.

Demnach verursachen allein Rückenschmerzen jährliche volkswirtschaftliche Kosten in Höhe
von 50 Milliarden Euro. Die Zahl der Arbeitstage, die wegen Rückenleiden ausfallen,
liegt bei 71 Millionen! Noch schlimmer: 80 Prozent der Deutschen haben Rückenbeschwerden.

Prävention tut Not.


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Bei der Behandlung im Ambulanten Rehazentrum kombiniert Physiotherapeut Frank Uwe Heinze klassische und asiatische Methoden.
Foto: Reinhard Kallenbach




Kieferschule

ab 5. Januar.2011 jeweils Donnerstags um 17.00 Uhr, findet in Kooperation
mit den Doctores von Landenberg eine Kieferschule statt.

Zielgruppe: Patienten mit Cranio-Mandibulärer-Dysfunktion
(Kiefergelenksfehlstellung)

Der Kurs beinhaltet 10 Module a 60 Min.
Gruppenstärke: 6-8 Personen
Kosten: Preis für 10 Einheiten 130,- €

Anmeldung über die Privat-Abteilung des ARK:
Tel.: 0261-4602040


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Résumé zum 1. Symposium Gesundes Golfen im ARK

 


Am 04. November 2011 fand im ARK das erste Symposion zum Thema „Gesundes Golfen“ statt. Die Teilnehmer wurden durch den Geschäftsführer, Herrn Dirk Scheer, begrüßt und kurz über den Werdegang des Ambulanten Rehazentrum Koblenz (ARK) informiert. Anschließend übernahm Peter Schulien, Orthopäde, lizensierter Medical Treatment Golf Doc, Sportmediziner und leitender Reha-Arzt im ARK. Er informierte in anschaulicher Art mittels Videoclips, Golfschwünge einiger Top-Golfer, welche bei genauerer Betrachtung alles andere als „Gesund“ zu bewerten sind. Hintergrund hierzu soll die falsche Motivation vieler Freizeit-Golfer sein, genauso schwingen zu wollen, wie es Martin Kaymer, Tiger Woods und viele andere Profi-Golfer tun.

Die beeindruckenden Zeitlupenaufnahmen ließen erkennen, wie stark Verwringungskräfte bei den Auf-, Ab- und Durchschwungphasen auf die Gelenke der Wirbelsäule einwirken. Da ca. 50% aller Mitglieder im DGV über 50 Jahre alt und der größte Anteil der Neuzugänge in den Golfsport über 55 jährige sind, wurde den Teilnehmern dieser Infoveranstaltung jetzt schon verdeutlicht, wie ungesund
es sein kann Top Level-Vorbilder zu kopieren. Nach Peter Schulien‘s Ausführungen übernahm Frank Uwe Heinze, Physiotherapeut im ARK und lizensierter Golf-Physiotherapeut, offizieller Instructor für Gesundes Golfen, DOSB-Sportphysiotherapie.

Frank Uwe Heinze erläuterte aus physiotherapeutischer Sicht die negativen Einflüsse – explizit im Golfsport - die beim erlernen neuer Bewegungsabläufe auf den Bewegungsapparat, insbesondere der Wirbelsäule einwirken. Die Teilnehmer wurden über das Leistungsspektrum informiert, welches das Konzept des „Gesunden Golfens im ARK“ beinhaltet: ausführliche Befunderhebung durch den Arzt und den Physiotherapeuten, Videoanalyse des Golfschwungs zwecks therapeutischer Dokumentation, gezielte golfspezifische Physiotherapie, Erstellen individueller Übungspläne, etc. Verdeutlicht wurde dies mittels einer grafischen Präsentation über Gewichtsverteilung bei den Schwungphasen, Einleitung der Auf- Ab- und Durchschwungphasen und der Darstellung der Belastungspunkte der Wirbelgelenke und Bewegungssegmente bei unsachgemäßem Bewegungsablauf.

Abgerundet wurde die Thematik, neben den medizinisch therapeutischen Aspekten, durch den Vortrag des Gastdozenten Jody Morris von der Firma MTM-Golf, PGA Pro und Mitentwickler des Messsystems Setup Engineering, ein System zur individuellen Anpassung von Golfschlägern, und Mitentwickler der MTM-Golfschläger.

Herr Jody Morris veranschaulichte durch seine charmante englische Art die Philosophie, die hinter der innovativen Idee von MTM steckt, nämlich einerseits durch die Ermittlung von 8 definierten Messpunkten, deren Werte in ein eigens dafür entwickeltes Softwareprogramm gegeben werden und somit für jeden Golfer die richtigen Schlägermaße errechnet werden. Somit ist ein wichtiger Schritt getan, in entspannter Setup Position mit biomechanisch optimiertem Golfschwung eine ebenso entspannte und Beschwerden freie Golfrunde zu spielen. Andererseits die Vermittlung eines dem natürlichen Bewegungsmuster entsprechenden Golfschwungs, angefangen vom natürlichen „Zufassen“ des Schlägers (er vermeidet bewusst den Begriff „Griff“) bis hin zur biomechanisch individuellen Rumpfrotation. Jody Morris betonte aber auch mehrfach, dass er es für sehr wichtig erachtet, als Golflehrer die Kooperation mit Physiotherapeuten zu suchen. Nur so kann gewährleistet werden, dass individuell auf die körperlichen Problematiken der Zielgruppe plus 50 eingegangen wird und somit deren Spaß am Golfspiel erhalten bleibt.

Nach gut drei Stunden war die Gesamtveranstaltung beendet und die sehr interessierten Teilnehmer gingen, umfangreich informiert, und sicherlich auch mit neuen Gesichtspunkten ob der gesünderen Gestaltung des Golfsports, nach Hause.